Einigung mit Lehrergewerkschaft

Gestern gab es eine Einigung im sogenannten „Lehrerstreit“. Kurz zusammengefasst:

  • Die 4 – 5 schulautonomen Tage werden gestrichen.
  • Lehrer müssen statt 10 nun 20 Supplierstunden unbezahlt halten.
  • Zulagen werden gestrichen.
  • Schulen müssen 2 Jahre lang keine Miete an die Bundesimmobiliengesellschaft zahlen.

Die Streichung der Zulagen ist meiner Meinung nach ein falsche Signal. Denn Lehrer, die Sonderleistungen erbringen, werden bestraft.

Doch wie wirken sich die Maßnahmen auf die Lehrerarbeitszeit aus? Zur Erinnerung: Ich schätze die durchschnittliche Jahresarbeitszeit eines AHS-Lehrers auf ca. 1.272 Stunden ein. Zum Vergleich: Ein durchschnittlicher Arbeitnehmer in anderen Branchen kommt auf ca. 1.709 Stunden.

Mit den oben angeführten Maßnahmen würde die Jahresarbeitszeit auf ca. 1.354 Stunden steigen. Damit arbeiten Lehrer immer noch rund 350 Stunden weniger als die meisten anderen Arbeitnehmer. Das sind fast 47 Arbeitstage oder anders ausgedrückt ziemlich genau die Sommerferien.