Jeder Euro für den Radverkehr ist auch mindestens ein Euro für den Autoverkehr

Im gestrigen Motor Kurier habe ich den folgenden Leserbrief gefunden:

Leserbrief im Motor Kurier vom 19. März 2010

Dazu habe ich folgendes Antwortschreiben verfasst:

Betrifft: Antwort auf Leserbrief von Herrn Fritz Hiersche im Motor Kurier vom 19.03.2010

Im Gegensatz zur Darstellung des Leserbriefschreibers zahlen die Radfahrer sehr wohl Steuern bei der Anschaffung ihres Fahrzeugs (Mehrwertsteuer). Dass sie für den Betrieb nur wenige Steuern bezahlen, liegt daran, dass Radfahrer die Infrastruktur kaum abnutzen.

Wie würde es wohl auf den Straßen aussehen, wenn alle Öffi-Benutzer und alle Radfahrer plötzlich auf das Auto umsteigen würden? Herr Hiersche soll froh sein, dass so viel für die Radfahrer getan wird. Jeder Radfahrer und Öffi-Benutzer mehr bedeutet ein Auto weniger und damit weniger Stau und mehr Parkplätze für die Autofahrer. Und das alles zu einem Bruchteil der Kosten, den eine Erweiterung der Autostraßenkapazität kosten würde.

P. S.: Ein Benützungsentgelt für Radwege wäre gar keine so schlechte Idee, müsste dann doch die leidige Radwegebenützungspflicht fallen. Dass dann wahrscheinlich noch mehr Radfahrer den Verkehrsfluss des Autoverkehrs aufhalten würden, wäre der Nebeneffekt.