Wiener Linien und das Recht auf freie Meinungsäußerung

Die Wiener Linien lassen eine Kampagne für mehr Humanität stoppen: http://www.politwatch.at/stories/wiener-linien-drehen-atheisten-buskampagne-ab/

Ich habe daher folgendes E-Mail an den Kundendienst und an Stadtrat Rudi Schicker geschickt:

Sehr geehrte Damen und Herren!

 

Das Recht auf freie Meinungsäußerung ist ein verfassungsmäßig garantiertes Recht. Dies schließt auch die Werbung ein.

 

Warum wurde die Kampagne der AG-ATHE, AHA und Freidenkerbund nun gestoppt? Immerhin sind die Inhalte bereits vorher bekannt gewesen.

 

Angesichts der Tatsache, dass die meisten bewaffnete Konflikte auf der Welt einen religiösen Hintergrund haben, erscheint es mir doch sinnvoll, über Religion an sich zu diskutieren und mit der Kampagne zumindest einen Denkanstoß zu geben.

 

Dass es sich dabei um politische oder religiöse Werbung handeln soll, kann ich nicht nachvollziehen. Warum konnte dann auch die Aktion Leben bei den Wiener Linien werben? Angesichts der Tatsache, dass in fast jedem Wartehäuschen der Wiener Linien politische Werbung zu finden ist, erscheint mir das außerdem als billige Ausrede.

 

Ich fordere Sie daher auf, ein humanistisches und liberales Zeichen zu setzen und diese Kampagne fortzusetzen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Roman Korecky